Was erwartet mich im Lehrlabor?
Die Ausbildung zum Chemielaboranten/Chemielaborantin besteht aus drei Teilen. Im Lehrlabor selbst erfolgt Unterricht in Theorie und Praxis sowie die Prüfungsvorbereitungen in Modulen. Daneben arbeiten die Auszubildenden "vor Ort" unter Anleitung von Doktoranten in den chemischen Instituten. Hier lernen die Auszubildenden spezifische Präparations- und Messmethoden ( HPLC, IR, NMR, Massenspetroskopie, Röntgenfluoreszenzanalyse und Neutronenaktivierungsanalyse) kennen und bekommen einen Einblick in die aktuelle Forschung. Begleitend dazu erfolgt über alle Lehrjahre der Unterricht in der berufsbildenden Schule.
Inhalte des praktischen und theoretischen Unterrichts im Lehrlabor:
1.tes Lehrjahr
August bis Dezember: Einführungspraktikum
- Arbeitssicherheit,Gefahrstoffe, Bearbeiten von Werkstoffen
- Physikalische Messmethoden z.B.:Dichtebestimmungen, Refraktrometrie
- Maßanalyse (einfache Titrationen)
- Präparative Arbeiten z.B. Aufbau von einfachen Aparaturen, Synthese und Aufarbeitung von einstufigen Päparaten
- Chromatographie (Dünnschichtchromatographie)
Dezember bis Juli: Vorortpraxis in den Instituten und Arbeitskreisen
2.tes Lehrjahr
Januar bis Juni: 1. Vertiefungspraktikum
- Maßanalyse Quantitative Analyse (Redoxtitrationen, Fällungstitrationen, Komplexiometrie)
- Qualitative Analyse (Salzbestimmung, Elementaranalyse)
- Physikalische Messmethoden (z.B. Polarimetrie)
- Präparatives Arbeiten (Organische Präparate, Wasserdampfdestillation, Vakuumdestillation)
Juli-Dezember: Vorortpraxis in den Instituten und Arbeitskreisen
3.tes Lehrjahr
Januar-Juni: 2.tes Vertiefungspraktikum
- Physikalisch-chemische Mess- und Trennmethoden (Potentiometrie, Konduktometrie, Fotometrie)
- Präparatives Arbeiten (aufwendige mehrstufige Päparate mit Vorreinigung und Produktanalyse)